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Sergej Lebedev ghh

Der junge russische Historiker Kirill begibt sich auf die Suche nach den lange tabuisierten deutschen Wurzeln seiner Familie. Im Mittelpunkt seiner Recherchen steht seine Großmutter, die als Karolina Schwerdt in Moskau geboren wurde und einer deutschen Familie entstammte. Während des Zweiten Weltkriegs verkürzte sie ihren Namen zu Lina und sprach nie wieder ein Wort Deutsch, um nicht mit dem Kriegsfeind in Verbindung gebracht zu werden. Nichts sollte auf ihre deutsche Herkunft hinweisen. Mit Karolinas Erinnerungen im Gepäck zieht Kirill los und sucht in den Archiven in Leipzig, Halle und Münster nach seinen deutschen Ursprüngen. Seine Ermittlungen werden zu einer Reise durch zwei Jahrhunderte deutsch-russischer Geschichte und enthüllen eine verborgene Familiengeschichte, die an Spannung einem Krimi nicht nachsteht.

Sergej Lebedev, 1981 in Moskau geboren, lebt und arbeitet als Autor und Journalist in Berlin. In seinen Romanen »Der Himmel auf ihren Schultern« (2013), »Zjentr knigi Rudomino« (2014) und »Menschen im August« (2015) thematisiert er die russische Vergangenheit, insbesondere die Stalin-Zeit mit ihren Folgen für das moderne Russland. In dem Roman »Kronos’ Kinder« (2018) verarbeitet Lebedev seine eigene Familiengeschichte. Seine Bücher wurden bisher in 17 Sprachen übersetzt.

In Kooperation mit:
Literaturbüro NRW
Kulturreferat für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien


Termine

06. Juni 2020, 18:00 - 19:30 Uhr


Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos.


Hinweise zur Barrierearmut

Unser Haus verfügt über einen ebenerdigen Eingang. Eine Rampe führt in den Ausstellungsraum und ein Aufzug ist ebenfalls vorhanden. Ein Behindertenparkplatz vor unserem Haus ist vorhanden. Blindenhunde dürfen mitgebracht werden.


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