Beate Hansen

Bildende Künstlerin, Schreinermeisterin, Theaterpädagogin

Freiräume für kreative bildnerische und darstellende Ausdrucksformen.


"Figuren in Bewegung"
"Meine Stadt"
"Gemeinschaftsbild nach Rousseau"
"Keramiken"
"Wunschort im Schuhkarton"

Kreatives bildnerisches und darstellendes Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen
- Zeichnung, Drucktechniken und Collage
- Plastisches Arbeiten mit Ton, Pappmaschee und Recyclingmaterialien
- Theaterprojekte und Improvisation
- Holzwerkstatt, freies Arbeiten mit Holz sowie angeleitete Projekte und Modellbau
- Beteiligung der Kinder und Jugendlichen an Ausgestaltung und Inhalten des Kurses

Beschreibung der Arbeitsweise mit Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche in ihrem kreativen Handeln begleiten
- einen Rahmen schaffen, der kreatives Arbeiten begünstigt
- Eigenmotivation der Kinder aufgreifen und Impulse setzen
- kompetente technische und methodische Begleitung
- Kindern und Jugendlichen Freiräume ermöglichen für eigenständige und individuelle
Weiterentwicklung
- für ein gutes Arbeitsklima sorgen und Gruppenprozesse begleiten

Kunstangebote
Für Grundschulen, wie für weiterführende Schulen geeignet, biete ich in meinen Kunstprojekten Zeichnung, Drucktechniken und Collage sowie plastisches Arbeiten mit Ton, Pappmaschee, Stoffen oder Recyclingmaterialien an. Ausgangspunkt können Themen sein wie "Figuren in Bewegung“ oder „Unsere Stadt“, ebenso können es Tierdarstellungen, Märchen oder eigene Geschichten sein. Häufig bringen die Kinder auch Themen oder Techniken ein, die ich sehr gerne aufgreife.

Theater-Projekte
Theaterspielen hat viele Seiten: Neben szenischem Spiel und Bühnendarstellung können Bühnenbild und Masken gebaut, Tanz und Klangerzeugung eingesetzt werden. Über spielerische Einführungen und Improvisationen finden wir in ein Theaterspiel, das vertieft und von den Kindern zur Aufführung gebracht wird.
Gerade in größeren Gruppen ist es möglich, dass Kinder sich nach ihren Neigungen in verschiedene Arbeitsbereiche aufteilen, und so auch größere oder spartenübergreifende Projekte erarbeiten.

Holzwerkstatt
Viel Freude macht Kindern und Jugendlichen die Arbeit mit dem Material Holz:
Geschichten, aus kleinen Holzstücken auf Platten aufgeleimt, können ebenso umgesetzt werden wie umfangreichere Holzarbeiten zu Themen wie beispielsweise Bauernhof, Märchen, “kleine Häuser” oder Fahrzeuge. Auch kann der richtige Einsatz von Holzwerkzeugen geübt werden bei der sachgerechten Herstellung von Kisten, Hockern und anderen Gebrauchsgegenständen. Die Verbindung von Holz und Farbe bietet weitere reizvolle Möglichkeiten.

Spartenübergreifende Projekte
Als AG oder auch als Ferienprojekt biete ich die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit Tänzern oder Musikern bild- und raumschaffendes Arbeiten mit Musik und Bewegung zu verbinden.


Künstlerische Vita

Studium Freie Kunst / Plastik an der Fachhochschule Hannover (Diplom)

Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen seit 1995 (Auswahl)
– Tapetenwerk, Leipzig und Klosterkirche Grimma (GA),
– Galerie Jokisch, Düsseldorf (EA)
– Frauenmuseum Bonn und Panzerhalle Potsdam (GA)
– Galerie Wehrhahn, Neuss (EA)
– Kunstverein Kaponier, Vechta (EA)
– Statt-Bad-Kunst, Krefeld (GA)
– mehrmalige Teilnahme an den “Kunstpunkten”, Düsseldorf

Stipendien / Wettbewerbe / Ausstellungsprojekte
– Stipendium im Künstlergut Prösitz 1998 und 2001
– Wettbewerbsbeteiligung: Vorplatz der Realschule Osterrath
– Wettbewerbsbeteiligung: Hülser Fußgängerzone, Krefeld
– Mitorganisatorin des Projektes „KunstOrte in Hüls“ mit Ausstellungen, Konzerten und
Wortbeiträgen

diverse Katalogbeteiligungen u.a. „Künstlerinnen in Nordrhein-Westfalen“ 1995

In der Schwebe bleiben
Zwischen den Begriffen bewegen sich meine Arbeiten. Gespeist aus Erinnerungen an Landschaft, an Lebewesen und Mikroorganismen, an Bewegungen. Sie finden sich als Formen in Zeichnungen und Skulpturen, an der Wand, im Raum. Häufig stehen sie in Beziehung zum vorhandenen Raum, zu rechtwinkligen Raumteilen, dehnen sich in die Fläche aus, bilden Negativformen zu Wandkanten.
Skulpturen mit geometrischen Grundformen und organisch geformten Oberflächen, aus überwiegend amorphem Material, einer Mischung aus Gips und Gesteinsmehl.
Die farbigen Zeichnungen auf Objekten sind mit Buntstiften oder mit Acrylfarben gearbeitet. Sie zeigen bewegte Linien und komprimierte Flächen, Richtungen werden beschrieben.
Mich interessiert die Eigenständigkeit der künstlerischen Arbeit ebenso wie ihre Raumwirkung, die Sensibilisierung und möglicherweise auch Öffnung eines Raumes. Mich interessieren Zwischenräume. Wenn Begriffe in der Schwebe bleiben.

Internetseite des Kulturamtes der Stadt Düsseldorf: www.duesseldorf.de/kuenstlerleben


Künstlerisch-pädagogische Vita

Qualifikationen:
Studium Freie Kunst / Plastik an der Fachhochschule Hannover (Diplom)
Ausbildung zur Theaterpädagogin an der Akademie Off-Theater, Neuss
Ausbildung zur Schreinerin sowie Meisterbrief, Handwerkskammer Oldenburg

Kreative Arbeit mit Kindern:

seit 2013
Künstlerische und theaterpädagogische Angebote im Primarbereich
- Montessori-Grundschule Lindenstraße
Offene Holzwerkstatt
- Montessori-Grundschule Lindenstraße

seit 2007
Künstlerische Angebote im Primarbereich sowie Ferienprojekte
- Gemeinschaftsgrundschule Deutzer Straße
- Christopherus-Schule, Katholische Montessori-Grundschule
- Katholische Gemeinschaftsgrundschule Fuldaer Straße
- Gemeinschaftsgrundschule Mettmanner Straße
- Gemeinschaftsgrundschule Niederkassel

2009 / 2010
Kulturelle Bildung im Elementarbereich
- Montessori-Kindergarten Dabringhauser Straße
- Kindertagesstätte Kaldenbergerstraße

2009
Dozentin in der Erzieherinnen-Fortbildung von Medicom Service

seit 2009
Tätigkeit als Lehrerin für die Fächer “Kunst” und “Darstellendes Gestalten”, Sek.I
- Georg-Schulhoff-Realschule
- Lessing-Gymnasium (Kunstunterricht sowie Ganztagsangebot “Kunstwerkstatt”)

2007 bis 2011
Künstlerische Angebote in der Kreativitätsschule Düsseldorf / Essen e.V.
- Kindergeburtstage, Ferienangebote (auch spartenübergreifend)

seit 2007
Teilnahme an mehreren Fortbildungen und Fachtagungen
Aufnahme in das Netzwerk des Kulturamtes: Liste der
“Empfohlenen KünstlerInnen für Offene Ganztagsgrundschulen“

1997 bis 2003
Kaiser-Wilhelm-Museum, Krefeld
- Führungen, Ferienaktionen, Kindergeburtstage


Beispielprojekte

Kunstprojekt “Feuerschuh und Windsandale” (Primarstufe 6 – 9 Jahre)
In dem gleichnamigen Buch von Ursula Wölfel geht Tim, 7 Jahre, mit seinem Vater, einem Schuhmacher, auf Wanderschaft. Zu Beginn des Projektes lese ich der Gruppe Tim’s abenteuerliches Erlebnis mit der Kuh Alma bei ihrem Aufenthalt auf einem Bauernhof vor. Währenddessen sind die Kinder eingeladen, die Szenen der Geschichte zu zeichnen. Ein Bild, das ihnen besonders gut gefällt, können sie anschließend auf eine Holzplatte übertragen und mit Abfall-Holzstückchen und Leim plastisch gestalten. Diese Aufgabenstellung wird von einigen Kindern als Relief, von anderen gerne dreidimensional ausgeführt. Im nächsten Arbeitsschritt wird die entstandene Holzarbeit deckend bemalt.
Daran anschließen lässt sich die Beschäftigung mit Tieren auf dem Bauernhof. Wir beginnen zeichnerisch, zur plastischen Umsetzung eignet sich Ton oder auch eine Pappmaschee-Technik mit anschließender Bemalung.

Hörspiel (Primarstufe 7 bis 10 oder 10 bis 13 Jahre)
Ausgehend von einem Hörspiel (z.B. Ronja Räubertochter) versuchen wir herauszufinden, welche Geräusche, Instrumentaleinsätze, Sing- und Sprechstimmen dort eingesetzt sind, schreiben sie der Reihenfolge nach heraus und spielen sie mit verteilten Rollen nach.
Für unser eigenes Hörspiel eignet sich eine selbst erdachte oder auch eine Bilderbuch-Geschichte.
 
Beteiligung von Kindern an der Gestaltung der gemeinsamen Kurszeit:
In meinen Kunst-Angeboten gibt es zunächst eine mehrwöchige Einführungsphase, in der ich mit den Kindern grundlegende bildnerische Aufgaben und Techniken ausprobiere. Dabei lege ich mein Augenmerk ebenso auf die soziale Ausrichtung der Gruppe und erarbeite mit den Schüler/innen Regeln für das Miteinander.
Schon sehr bald öffne ich meine Angebote thematisch, in dem ich in die gemeinsame Kurszeit ein konkretes bildnerisches Angebot, eine Idee, mitbringe. Ein Materialpool, bestehend aus Papieren, Pappen, Stiften und Farben sowie vielen plastischen Materialien steht dafür zur Verfügung.
Die Kinder entscheiden, ob sie ihre Arbeit aus der letzten Stunde weiterführen, meine Anregung aufgreifen, selbst Ideen einbringen oder sich von der Arbeit anderer Kinder anregen lassen. Inhaltlich kann dies z.B. in eine Druckwerkstatt münden, in das Erstellen von (Bilder-) Büchern, eine Stabpuppenaufführung, Ton- oder Holzarbeiten.

Offene Kunst- und Holzwerkstatt
Um Kindern und Jugendlichen mehr Entscheidungsfreiheit in ihrem Schulleben zu ermöglichen, biete ich eine offene Werkstatt an. Die Kinder entscheiden – in Absprache mit ihren Erzieher/innen, ob und wann sie dorthin kommen möchten, was sie dort bauen, malen, zeichnen, plastizieren oder kleben und ob sie alleine oder in Gruppen arbeiten möchten. Ich begleite sie in ihren kreativen Prozessen und biete, wo nötig, das technische Know-how. Neben dem Freiraum für künstlerische Ideen ist es ein Rahmen des sozialen Miteinanders, der gegenseitigen Unterstützung und des respektvollen Umgangs.


Organisatorische Hinweise

Ich freue mich über Kooperationen
im Primarbereich, mit weiterführenden Schulen sowie als Dozentin in der Erwachsenenbildung.

Freie Kapazitäten: vormittags, abends und in den Schulferien

Wenden Sie sich direkt an den/die Künstler/-in. Sollten darüber hinaus Fragen bestehen, können Sie Ihren Bedarf mit den Koordinator/-innen (siehe Koordination des entsprechenden Programms) besprechen. Bei grundlegenden Fragen können Sie sich auch gern an Bettina Kratzsch vom Kulturamt Düsseldorf wenden: 0211- 89.96132.


Programme

Künstler/-innen in der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich

Das “Düsseldorfer Modell” hat das Ziel, professionelle künstlerische Angebote in die Schulen zu integrieren und unterstützt die Offenen Ganztagsschulen bei der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten. Es beinhaltet die Auswahl und die Qualifizierung von Künstler/-innen und ihre Begleitung an den Schulen.

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