Cristina Schulze-Hofer

Architektur, Kunstpädagogik/Bildende Kunst, Denkmalpflege, Baubiologie

"Talent ist gut, Praxis ist besser, Leidenschaft ist am besten" Frank Lord Wright

Fächerübergreifende Angebote im Bereich Bildende Kunst in Kombination mit Architektur, Denkmalpflege, Technik, Wissenschaft und Natur

• Die Kunst der Architektur - Entwerfen und Bauen von Architekturmodellen
• Museumspädagogik, Kunstführungen//Kunstgeschichte
• Wissenschaftliches Experimentieren/Erforschen/formen in künstlerischem Kontext
• Bioarchitektur, Bionik, Holzkunde
• Bildende Kunst : Installation und Objektkunst/ Upcycling/Plastisches Gestalten
• Bühnengestaltung/Kostüm/ Maskengestaltung /Raum- u. Objektgestaltung

Beschreibung der Arbeitsweise mit Kindern und Jugendlichen

Die Wertschätzung der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen steht im Zentrum meiner Arbeit. Es geht mir darum, dass:
• jeder seine individuellen Fähigkeiten einbringen und entfalten soll.
• der jeweilige Talentstandpunkt gefördert wird und er oder sie sich für die Welt der Kunst begeistert.
• jedes Thema in jeder Altersstufe vermittelbar ist: sehen, erfahren, lernen, ausdrücken, formen.
• prozessbezogen gearbeitet wird, aber gleichzeitig RAUM für eigene Ideen entsteht.
• spartenübergreifende Projekte visualisiert werden, indem andere Fächer miteinander verschmelzen und Künstlerkollegen einbezogen werden.

Der Inhalt meiner Arbeitsweise bezieht sich besonders auf künstlerische und spielerische Annäherungen an die klassischen Kunstbereiche Architektur, Städtebau, Technik, Denkmalpflege und Bauökologie. Mit einfachen Materialien formen und experimentieren die Schüler und Schülerinnen. Sie gestalten und verwirklichen plastisch elementare Bauweisen modellhaft durch kinder- und jugendgerechte Aktivitäten. Es entstehen phantasievolle Baumodelle von Gebäuden, Objektinstallationen, Skulpturen, Plastiken, Gemälden, Bühnenbildern, Kostümen und Masken aus einer Kombination von verschiedenen Natur- und Upcyclematerialien.

Im Folgenden werden BEISPIELPROJEKTE im Rahmen des Angebotes „fantasievolles Bauen“ aufgeführt, aber selbstverständlich verwirklichen wir auch Themen, die die Kinder und Jugendlichen selber aussuchen.

• Mein fantasievolles BAUMHAUS
• Spielplastiken und Holzskulpturen
• Fantasievolle Stadt und Turmbauten
• Ein Büdchen mit Pfiff für unsere Schule
• Brückenbauten am Rhein
• Schulmodellbau, mein Traumhaus
• auf Reise durch die Kunst und Architekturgeschichte
• Vom Mikroskop lernen und gestalten
• Miró und Freunde, Spielplatz mit Fantasie
• Schubladenmuseum: Der Natur auf der Spur
• Kräutergarten in Sprache, Sinne und Gestaltung
• Der Baum, das Holz und das Mikroskop
• Fotosynthese und Holzzersetzung
• Unter dem Moss ist was los: die Termiten kommen
• Eine Stadt die frische Luft atmet
• Dschungelwelt des Amazonas
• Bionik - Eine Lösung im Gang

(Für Projekte in der weiterführenden Schulen siehe PROJEKTBEISPIELE)

Künstlerische Vita

1980 Kunsterziehung an der Kunstakademie der Universität P. Fundo in Brasilien
1986 Architektur und Städtebau. Universität ULBRA/RGS/Brasilien
1990 Restauration von Baudenkmälern und historischen Städten und Dörfer an der UFB- Salvador/Bahia (SPHAN,ICCROM, UNESCO)
1999 Architektur und Städtebau an der Universität Stuttgart
1979 - 1981 Kunst (Malerei, Objektkunst, Theater, Bühnenbild) - RGS, Brasilien
1980 - 1983 Sekretariat für Kultur, Sport und Tourismus in Porto Alegre/ RGS,Brasilien
1983 – 2006 MinC/IPAHN/Kultusministerium/Brasilianisches Institut für Denkmalpflege 12.SR- Porto Alegre/Rio Grande do Sul, Brasilien
1991 – 1992 Tätigkeiten und Praktika in Deutschland durch ein Stipendium der Carl Duisburg Gesellschaft und Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung
2007 Promotion: „Hölzer als Baumaterial historischer Häuser in RGS: "Bedingungen für gute Erhaltung und Schäden durch Insekten und Pilze“
an der Fakultät Biologie/ Entwicklungsphysiologie an der Universität Tübingen

seit 2003 Fortbildungen im Bereich Bildende Kunst. Publikationen. Gastdozentin im Ausland
seit 2006 fachübergreifend Angebote im Bereich Kunst und Kultur in Kombination mit Architektur,
Denkmalpflege, Wissenschaft und Naturschutz an unterschiedlichen Schulformen und Institutionen. Ausstellungen und öffentliche Präsentationen.

Künstlerisch-pädagogische Vita

seit 2006 im Künstlerpool der Stadt Düsseldorf/NRW
Leitung von verschiedenen fachübergreifender Projekten an unterschiedlichen Schulformen
seit 2015 Aufnahmen im Programm MINT-Agenten/Unternehmerschaft Düsseldorf sowie Teilnahme an Programmen wie Kunst, Kultur und Teilhabe der Stadt Düsseldorf
Künstlerische Angebote im Primärbereich; spartenübergreifende Projekte an Gymnasien, Berufskolleg, Realschule, Gesamtschulen, Seiteneinsteigerklasse (HS), Förderschulen, Projekte mit Geflüchteten, AWO, VHS sowie die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule dazu

Künstlerische Angebote in der OGS und GTK im Primärbereich an folgenden Schulen:
Rolandschule in Golzheim , Franz-Vaahsen Schule in Wittlaer, Grundschule Arnstadter Weg in Venhausen, Joachim-Neander-Schule in Oberath, Mathias-Claudius-Schule in Pempelfort , Don-Bosco Montessori-Schule in Oberkassel , GGS Neutrelitzer Str. in Garath, Aloys-Odenthal-Schule in Gerresheim, Carl-Sonnenschein-Schule in Düsseltal, St. Bruno-Schule in Unterrath , Thomas-Schule in Derendorf, Montessori-Schule Farnweg in Stockum.

NRW Landesprogramm Kultur und Schule :
Humboldt Gymnasium in Neuss, St. Ursula Gymnasium in Stadtmitte,Luisen Gymnasium in Stadtmitte, Leibnitz Gymnasium in Pempelfort, Georg-Büchner Aufbaugymnasium in Golzheim, Suitbertus Gymnasium in Kaiserswerth, Marie-Curie Gymnasium in Geresheim, Lessing Sportgymnasium in Stadtmitte, Rolandschule in Golzheim , Realschule Golzheim in Golzheim, Anne-Franke Realschule in Flingern, GHS Graf-Recke in Grafenberg, Sprachförderschule Kranichschule in Duisburg sowie Gesamtschule Mitte in Duisburg, Heinrich Heine Gesamtschule in Mörsenbroich, Elly-Heuss-Knapp Berufsschule in Oberbilk, Fritz Henkel Haupt/Gesamtschule in Garath, Leo-Statz Berufskolleg

Projekt im Rahmen von Jugend Kultur und Schule Programm der Stadt Düsseldorf:
Thomas-Edison Realschule in Flingern, LVR-Gerricus Schule in Ludenberg, Marie-Curie Gymnasium in Gerresheim, Leo-Statz Berufskolleg in Oberbilk

Beispielprojekte

Ausstellungen und Präsentationen - auch spartenübergreifende Projekte in Zusammenarbeit mit andere Kunstsparten/Kolleginnen

2020-2006 Jährliche Ausstellungen zum Projekt "Junge Entdecker erforschen ihre Schule

  • Zero Denkmal Rolandschule"
    Highlight 2011 Teilnahme an der 50.Jahrfeiern mit der Zero Foundation: Kinder Interview mit Otto PIENE, Heinz MACK und Frau UECKER.

2018 - 2019 Künstlerische Begleitung der Weiterentwicklung des Café WELCOME als zentraler Begegnungstätte für Geflüchtete zum interkulturellen Stadtteilcafé Café.Komm.
Evangelische Gemeinde Angermund mit Gudrun Schuster. „KUNST-KULTUR-Teilhabe“ Programm

2016 - Mitmachtaktion „Kunstschwärmerei - das Schönste an der Schule in Zusammenarbeit mit Gudrun Schuster und Liana Del Degan (Tanz)
70 Jahre NRW - 70 Jahre Düsseldorf auf dem Schadowplatz.

2016- Teilnahme an der KUNSTPUNKTE 2016 mit Plastiken, Malerei und Zeichnungen von geflüchteten Kinder und Jugendlichen während deAusstellung „Wünsche“ im Atelier am Eck.

2016 „ EUROPA ist so Bunt“ – Ankommen2016 . Unterkunft Grünewaldstrasse
( mit Gaby-Trombello-Wirkus - Grafikerin)

2016 - Teilnahme an der Ausstellung „Containt“ im Rahmen der 300 Jahre Duisburger Hafen - Beitrag der Kranichschule Schule - „Schüler erforschen ihre Schule am Rhein“ an der Liebefrauen-Kulturkirche (mit Conny Alms)

2013/ 2014 „Alle in einem Rhythmus-WM 2014“ in Düsseldorf.
Sportschue Düsseldorf- Lessing Gymnasium (mit Liana Del Degan-Tanz)

2013/14 "Die Römer, ein Streifzug von Xanten nach Rom“ Gesamtschule Heinrich Heine Gesamtschule (mit Liana Del Degan-Tanz)

2012-13 "Reisende durch den Amazonas“ Suitbertus Gymnasium (mit Liana Del Degan-Tanz)

2011/12 "Mitreisende ins Kautschuktheater Amazonas" Georg-Büchner-Gymnasium (mit Liana Del Degan -Tanz)

2011/12 "CodeNatur" Leibniz-Montessori-Gymnasium in Düsseldorf und
Realschule Neuss-Holzheim (mit Gudrun Schuster und Liana Del Degan-Tanz)
2012 "KunstBaumNatururformen" - Elly-Heuss-Knapp-Schule
Berufskolleg der Stadt Düsseldorf - Ausstellung: Forum Provinzial Versicherung
(mit der Bildhauerin Gudrum Schuster)

2010-2011 " NaturBAUMKunst" - LVR Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation Gerricus Schule
( mit Gudrum Schuster)

2010-2011 "Wir erleben die Dschungelwelt des Amazonas“ Städt. Realschule Thoma Edison
2009/2010 auch im Luisen Gymnasium (mit Del Degan-Tanz)

2009/10 „Mauer20Fall“, Realschule Golzheim 100-jährigen Schuljubiläums“ Tanztheater und bildnerische Gestaltung“ (mit Liana del Degan-Tanz )

2008/2009 "Eine BaumWelt Projekt im St. Ursula Gymnasium in Düsseldorf und Ausstellung an der Suibertus Kirche - Eine Veranstalltung im Rahmen der Missionale 2009 auch
2008 - Projekt und Ausstellung im Humboldt Gymnasium Neuss (mit Gudrun Schuster)

2007-2011 "Von Planeten und tanzenden Lichtern" DAS ROLANDSPIEL.
Ein Memory-Quiz um das ZERO-Denkmal Rolandschule in Zusammenarbeit mit Ulrike Scheffler-Rother, (†2010) Dozentin für Medienpädagogik, Fachbereich 6 Fachhochschule Düsseldorf und Studierende der Jahrgang 2008.

2011 – Vorstellung im Goethe Museum Düsseldorf und Veröffentlichung des bilingualen Kunst-Kinder/Jugendbuches :
„Unterwegs in Brasilien“ 5 Kinder, 5 Regionen, 1 Abenteuer. Irlenise de Magalhaes Lange, Danuzza Mendonça-Leuters, Teresinha Schönauer, Dr. Maria Cristina Schulze-Hofer, 144 s., Düsseldorf, 2011.

Organisatorische Hinweise

Arbeitsbedingungen und nötige Materialien:

  • Kunst oder Werkraum
  • Klassengrößen bis zu 12 Schüler*innen (bzw. 25 in spartenübergreifenden Projekten)

Wenden Sie sich direkt an den/die Künstler/-in. Sollten darüber hinaus Fragen bestehen, können Sie Ihren Bedarf mit den Koordinator/-innen (siehe Koordination des entsprechenden Programms) besprechen. Bei grundlegenden Fragen können Sie sich auch gern an Bettina Kratzsch vom Kulturamt Düsseldorf wenden: 0211- 89.96132.

Angebot für

Menschen mit besonderer Begabung Menschen mit internationalem Hintergrund 0-3 Jahre 3-6 Jahre 6-10 Jahre 10-14 Jahre 14-18 Jahre 18-25 Jahre Ü25 Jahre Senior*innen Kita Schule Pädagogische Fachkräfte

Altersgruppe

5 - 30 Jahre

Sparte

spartenübergreifend Architektur Bildende Kunst und Kunsthandwerk Natur Technik, Forschen und Experimentieren

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Programme

Das "Düsseldorfer Modell" hat das Ziel, professionelle künstlerische Angebote in die Schulen zu integrieren und unterstützt die Offenen Ganztagsschulen bei der Zusammenarbeit mit Künstler*innen aller Sparten. Es beinhaltet die Auswahl und die Qualifizierung von Künstler*innen und ihre Begleitung an den Schulen.

Mit dem Programm "Kultur und Schule" legte das Land NRW im März 2006 ein eigenes Programm zur Stärkung der künstlerisch-kulturellen Bildung in Schulen auf. Künstler*innen und Kunstpädagog*innen
können sich gemeinsam mit einer Schule beim Kulturamt Düsseldorf mit einem Projektvorschlag bewerben. Eine unabhängige Jury auf kommunaler Ebene entscheidet über die zu realisierenden Projektanträge.

Künstler*innen mit Erfahrung in der Arbeit an Schulen bieten Projekte an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft an. Die Projekte eignen sich, Unterrichtsthemen auf künstlerische Weise aufzunehmen und lassen sich kontinuierlich, in Projekttagen oder auch als Projektwoche durchführen.
Die einzelnen Themen und Projekte können Sie bausteinartig – am besten gemeinsam mit den Künstler*innen – zusammenstellen.

Im Programm Kunst, Kultur und Teilhabe arbeiten Künstler*innen vor Ort mit Zugewanderten und Einheimischen zusammen und erhalten durch gemeinsames künstlerisches Handeln Gelegenheiten zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch über Kulturgrenzen hinweg. Kern des Programms ist es, über gemeinschaftliche kreative Tätigkeit an einem künstlerischen Thema Barrieren abzubauen, persönliche Kontakte zu vermitteln und aufzubauen.

Das städtische Programm "Jugend, Kultur und Schule" ist ein ressortübergreifendes Bildungsprogramm. Es startete im zweiten Schulhalbjahr 2002/03 und wird gemeinsam von Kulturamt und Schulverwaltungsamt umgesetzt. Beteiligen können sich Künstler*innen der verschiedenen Sparten und Kulturinstitute.