Elke Kiefer

Theaterpädagogin, Dipl. Opernsängerin, Stimmbildnerin, Lachyoga-Trainerin

Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)


Elke Kiefer Elke Kiefer
Der Wolf und die sieben Geißlein Der Wolf und die sieben Geißlein
Auftragstheaterstück "Im Jahr 2525" Auftragstheaterstüc "Im Jahr 2525"
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- Theater-AGs und Theater-Kurse (mit den Kindern gemeinsam erarbeitete Stücke und/oder Stücke nach literarischer Vorlage, Playback-Theater für Kinder, Text + Musik)
- Stimmlabor-AG (Kinder erfahren ihre Stimme)
- Lachyoga für Kinder (Dr. Madan Kataria )
- Stimmbildung für Kinder und/oder Erwachsene (u.a. Ward-Methode)
- Regiearbeit mit Chören.

Beschreibung der Arbeitsweise mit Kindern und Jugendlichen

Grundlage meiner Arbeit ist ein ganzheitlicher Ansatz, der versucht, den Menschen mit all seinen Dimensionen und Lebenszusammenhängen zu sehen. Deshalb hat meine Arbeit das Ziel, die eigene Identität der Kinder zu entwickeln und ihr Selbstbewusstsein zu fördern.

Durch Übungen und Spiele lernen sie, sich mithilfe verschiedener Sinne auszudrücken, sich besser zu konzentrieren und ihre Vorstellungskraft zu entfalten. Sie erfahren was man alles mit Stimme und Körper machen kann und dass man ohne Grund lachen kann (Lachyoga).
Ganz nebenbei werden durch die theaterpädagogische Arbeit die sozialen Kompetenzen der Kinder gestärkt.

Jede Arbeitseinheit folgt einem strukturierten Konzept mit festen Ritualen. Dabei hat Spontaneität und Fantasie einen festen Platz. Eine Aufführung gibt es immer dann, wenn die Gruppe sich dafür entscheidet.

Konzepte der theaterpädagogischen Arbeit:
Theaterformen: Musiktheater, Jeu dramatique, Improvisationstheater, Bewegungstheater, Sprechtheater, Pantomime, Playbacktheater, Maskentheater.
Theaterpädagogische Spiele mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Konzentration, Stimme, Bewegung, Wahrnehmung, Fantasie.


Künstlerische Vita

1986 – 2012 freiberufliche Tätigkeit als Solistin an Bühnen im In- und Ausland: u.a. Düsseldorf, Wuppertal, München, Antwerpen, Kaiserslautern, Gummersbach, Solingen, Eutin, Tecklenburg, Hof, Graz

1997 – 2002 Ensemblemitglied der Düsseldorfer Operette

1982 – 1990 sängerische Auszeichnungen :u.a. Stipendiatin des Richard-Wagner Verbandes (Düsseldorf), Preisträgerin des VDMK Wettbewerbs (Landesausscheidung NRW), Zweifache Preisträgerin des Robert-Stolz-Wettbewerbs (Hamburg)

1987 Gründungsmitglied der Opernakademie Bad Orb

1979 – 1986 abgeschlossenes Gesangsstudium (Diplom) an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, Meisterklasse Prof. Ingeborg Reichelt


Künstlerisch-pädagogische Vita

Arbeiten

2005 – 2017 Durchführung von ca.60 theaterpädagogischen Projekten an verschiedenen Schulen im Rahmen unterschiedlicher Programme wie Jugend, Kultur und Schule, Schule packt den Kulturrucksack, Künstlerische Angebote im Offenen Ganztag im Primarbereich

2016 Leiterin von Sing-mal-mit Angeboten

2015 – 2017 Lachyoga- AG Angebote für Kinder

2002 – 2012 Leitung zahlreicher stimmbildnerischer Projekte mit verschiedenen Chören und Gruppen (Lehrer, OTV, Tagestätten)

2009 – 2012 Regiearbeit mit Spielchören

2006 Leitung eines theaterpädagogischen Workshops in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Knechtsteden

2005 Ltg. Workshop Stimmbildung für Schauspieler, Pro-Theater Essen

2005 – 2006 Erarbeitung eines Kindertheaterstückes im Auftrag der Aktion Mensch e.V., in Zusammenarbeit mit dem Off -Theater Neuss, sowie der Görresschule Neuss.

Ausbildung und Weiterbildung

2016 Teilnahme Workshop Singen im Schein der Kerzen

2015 Ausbildung zur zertifizierten Lachyoga Leiterin d. Laughter Yoga University

2013 Weiterbildung Singen in der Grundschule

2013 Fortbildung „ Von der Idee zur Szene“, Rheinisches Landestheater Neuss

2012 Workshop Singen-Spielen-Tanzen, Duisburg

2005 / 2006 Weiterbildung „Schauspielregie für Theaterpädagogen“, Off Theater Neuss

2008 Fortbildungsmaßnahmen i. R. d. NRW Landesprogramms Kultur und Schule

2010 – 2012 Weiterbildung in der Ward Methode, Landesmusikakademie Heek, NRW

2008 Fortbildung “Playbacktheater mit Kindern”, Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung e.V.

2004 – 2005 Studium an der Universität zu Köln, Abschluss des Hauptstudiums Erziehungswissenschaften

2004 Fortbildung im Rahmen der 25. Bundesmusikschulwoche in Hannover (VDS)

2003 – 2005 Ausbildung zur Theaterpädagogin (BuT), Off-Theater Neuss

2002 Ernennung zur Dozentin für Stimmbildung (Sängerbund NRW)


Beispielprojekte

Die Gruppe erlebt den Prozess vom"Ich" zum" Wir" bis zum Gemeinschaftserlebnis der Präsentation.
Das Kind erfährt etwas über sich selbst anhand von theaterpädagogischen Übungen, wodurch die individuelle Kreativität, Fantasie, Ausdrucksmöglichkeit in der Bewegung sowie die eigene Stimme als Instrument wahrgenommen werden kann. Mit seinen entwickelten Fertigkeiten und Fähigkeiten integriert es sich in die Gruppe, die als gewachsenes Ensemble so lange an einer Literaturvorlage, einer eigenen Idee oder einer Werkschau arbeiten kann bis es zu einer Präsentation kommt.

Beispiele:

1. Im Jahre 2525
Eine eigene Idee wird zum Theaterstück

Wie sieht das Leben in mehr als 500 Jahren aus? Im Jahre 2525? Eine Klasse unternimmt einen Ausflug in das Museum der Zukunft. Während die Lehrerin noch aus einem Flyer vorliest, berührt ein Kind der Klasse den einzigen Baum, den es in Zukunft nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auf unserem Planeten Erde noch geben wird. Dadurch wird eine dramatische Zeitreise in die Zukunft ausgelöst.
In Gruppen tauchen die Kinder in die Thematik ein. Jede Kleingruppe befasst sich zunächst mit einem von ihr ausgewählten Thema: z. B. Mode, Technik, Natur, Schule, Musik, Beziehungen.
Einzelne Szenen werden zu den Vorstellungen der Kinder improvisiert und schließlich finden sie Platz in einem selbst erdachten Handlungsstrang.

2. Sommernachtstraum (nach Shakespeare)
Arbeit nach Literaturvorlage

Shakespeares „Sommernachtstraum“ wird von den Kindern zu ihrer eigenen Gefühlswelt adaptiert, aus Liebespaaren werden Fußballfreunde oder richtig gute Freundinnen, kleine Elfen fliegen durch den Wald und Puck hat alle Hände voll zu tun die richtigen Fäden zu ziehen, sodass es am Ende doch noch ein Happy End geben kann.

3. Alles Theater- oder was?
Werkschau: die Inhalte der Jahresarbeit werden vorgestellt

Erarbeitung kleiner Szenen, Umsetzung von Texten, Arbeiten zum Thema Sprache, freie Improvisation, Tanz, Playbacktheater.


Organisatorische Hinweise

Optimale Teilnehmeranzahl der Theatergruppen (Grundschulalter): 10-12 Kinder

Benötigte Räumlichkeiten: großer Raum mit freier Arbeitsfläche, nach Möglichkeit mit Bühne und Abstellbereich für Bühnenbild, Requisite etc.

Wenden Sie sich direkt an den/die Künstler/-in. Sollten darüber hinaus Fragen bestehen, können Sie Ihren Bedarf mit den Koordinator/-innen (siehe Koordination des entsprechenden Programms) besprechen. Bei grundlegenden Fragen können Sie sich auch gern an Bettina Kratzsch vom Kulturamt Düsseldorf wenden: 0211- 89.96132.


Programme

Künstler/-innen in der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich

Das “Düsseldorfer Modell” hat das Ziel, professionelle künstlerische Angebote in die Schulen zu integrieren und unterstützt die Offenen Ganztagsschulen bei der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten. Es beinhaltet die Auswahl und die Qualifizierung von Künstler/-innen und ihre Begleitung an den Schulen.

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