Miriam Möller-Wieland

Bühnen-und Kostümbildnerin, Dozentin für Malerei, Installation und Objektkunst

Die Kunst ist Lebenswerkzeug. Menschen darin zu unterstützen kreativ zu werden und eigene Ideen zu verwirklichen, ist eine tolle Aufgabe!


Schwarzlicht Schwarzlichttheater
Miró Miró-Projekt
nach Klee á la Klee

Spass am kreativen Schaffen wecken, Mut zum Sich-Ausprobieren anregen.

Beschreibung der Arbeitsweise mit Kindern und Jugendlichen

“Der Weg ist das Ziel”
Im künstlerischen Prozess ist mir wichtig, dass die Teilnehmer Spass am kreativen Schaffen haben. Ich möchte meine Begeisterung auf sie überspringen lassen. Ich möchte Mut zu großformatigem Selbstentdecken bewirken; Fantasie und Neugierde anregen.

In der Theaterarbeit (Bühnenbildkurs / Schattentheater) kann sich jeder Teilnehmer auf seine Weise einbringen. Gemeinsam stellen wir etwas Großes auf die Beine; der Erfolg ist der jedes Einzelnen.

Es gibt in jedem Fall eine Art Präsentation: Werkschau. In welchem Rahmen bleibt offen.

Meine Arbeitsweise ist unterschiedlich je nach Angebotsthema.


Künstlerische Vita

seit Aug. 2006

  • Mitarbeit bei Ausstellungskonzeptionen und -einrichtungen am Theatermuseum Düsseldorf, Workshopleitung zum Thema Kostüm und Maske,

seit Aug. 1999

  • selbstständig tätig als Künstlerin, Bühnen- und Kostümbildnerin

Sept.1993 – Feb.1997

  • Studium der freien Kunst: Bühnen- u. Kostümbild, Klasse Prof. Karl Kneidl
    Kunstakademie Düsseldorf, Akademiebrief (Diplom) und Meisterschülertitel

Sept.1990 – Aug.1993

  • Studium der freien Kunst, Zeichnung, Malerei, Objektkunst, Installation, Klasse Prof. F. Salzmann / Urs Lüthi, HbK Kassel

Künstlerisch-pädagogische Vita

  • Erfahrung im Bereich Schatten- , Schwarzlicht- und Figurentheater mit Schülern von verschiedenen weiterführenden Schulen und Erwachsenen
  • Teambildungsseminare, Theatermuseum Düsseldorf
  • Seit 2013 fortlaufende Bühnen-und Kostümbildkurse im Theatermuseum
  • Seit 2011 auf Anfrage „Es ist alles in deinem Kopf“ + „verwandle dich“
    Ausstellungsbegleitende Workshops, Theatermuseum Düsseldorf
  • Seit 09/10 / “Farbwelten entdecken” / St. Bruno-Schule (Grundschule, Kath.Bekenntnisschule),

Beispielprojekte

  • “Farbwelten entdecken” läßt Kinder erfahren, was Farbe alles kann. Nach Vorbildern von Klee über Picasso zu Rothko u.a. wird im großen Format gespachtelt und aquarelliert, gedruckt und frottagiert. Hier steht die Freude am Entdecken der Malerei im Vordergrund. Die Werke werden in einer Ausstellung präsentiert. Nach Möglichkeit gehen wir auch gemeinsam ins Museum.
  • Ähnlich ist die Vorgehensweise bei Projekten, die das Thema “Material entdecken” im Vordergund haben. Wir experimentieren mit wertfreiem Material und bauen ganze Städte, Flugobjekte u.a. daraus.
    Wir erforschen Naturmaterialien: arbeiten mit Ton, hämmern Reliefs aus Holzstücken, sammeln eigenes Material in der Natur und collagieren. Wir formen mit Papiermaché und Draht Objekte und sind dabei frei in Form und Farbgebung. Zur Orientierung sehen wir uns Beispiele wie Schwitters, Arp, Rauschenberg u. a. und diskutieren über die Kunstwerke. Ein Museumsbesuch und eine eigene Ausstellung sind vorgesehen.
  • Ein Bühnenbildkurs ist so aufgebaut wie ein professioneller Ausstatter am Theater auch vorgeht:
    Wir lesen das Stück, entwerfen, messen die Bühne, bauen Modell, diskutieren untereinander und mit Regisseur und Darstellern, probieren verschiedene Möglichkeiten aus und bauen Bühnenbild und Requisiten.
  • Ein Schattentheaterkurs mit Grundschulkindern richtet sich nach den Interessen der Kinder. Wir erforschen zunächst, was man mit Licht und Schatten alles zaubern und herstellen kann. Dazu benutzen wir den eigenen Körper aber auch Alltagsgegenstände wie Küchenreibe und Farbabsteifgitter oder Baufolien und Transparentpapier. Dann erfinden wir eine Geschichte und bauen Figuren dazu. Damit wird ausprobiert und die Geschichte weiterentwickelt bis eine Aufführung stattfinden kann.
  • Ein Kostümbildkurs richtet sich nach den Interessen der Kinder und/oder dem auszustattenden Theater(AG)-Stück. Kostüme können aus verschiedensten Materialien zusammengesetzt (“gebaut”) sein. Sich damit auf der Bühne zu bewegen kann zu einer Herausforderung werden.

Organisatorische Hinweise

Für die meisten Projekte wird ein Werkraum und bei Schattentheater ein verdunkelbarer Raum benötigt.
Bei Interesse an künstlerischen Angeboten melden Sie sich gerne.

Siehe auch Angebote unter “Anbieter / Theatermuseum” auf www.musenkuss-duesseldorf.de

Lustige Wegbegleiter finden Sie auf meiner Seite: www.freche-paenz.de

Wenden Sie sich direkt an den/die Künstler/-in. Sollten darüber hinaus Fragen bestehen, können Sie Ihren Bedarf mit den Koordinator/-innen (siehe Koordination des entsprechenden Programms) besprechen. Bei grundlegenden Fragen können Sie sich auch gern an Bettina Kratzsch vom Kulturamt Düsseldorf wenden: 0211- 89.96132.


Programme

Künstler/-innen in der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich

Das “Düsseldorfer Modell” hat das Ziel, professionelle künstlerische Angebote in die Schulen zu integrieren und unterstützt die Offenen Ganztagsschulen bei der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten. Es beinhaltet die Auswahl und die Qualifizierung von Künstler/-innen und ihre Begleitung an den Schulen.

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