Tobias Reichelt

Choreograph, Maskenkünstler, Theaterpädagoge

Ich arbeite mit verschiedenen Zielgruppen im Bereich Tanz, Theater und Kunst.

Beschreibung der Arbeitsweise mit Kindern und Jugendlichen

Bei meiner Arbeit als Theaterpädagoge stehen für mich die Wünsche der Teilnehmer im Vordergrund. Oft werden aus Improvisationen ganze Theaterstücke entwickelt. Die Ideen kommen dabei überwiegend von den Teilnehmern selbst, kleinere „Inspirationsvorgaben“ liefere ich gerne. Das Ziel ist es, dass alle Teilnehmer mit ihren Wünschen und Interessen in einen gemeinsamen kreativen Prozess finden.

Schon lange mache ich die Beobachtung, dass bei Theaterformen wie Masken-, Puppen- oder Schattentheater schon während des Bastelns eine wohltuende Ruhe einkehrt. Egal, was gebastelt wird – ob Maske, Puppe oder eine Schattenfigur – immer fließen in die kreative Arbeit eigene Anteile ein. So ist es spätestens bei einer Inszenierung mit allen diesen Theaterformen möglich, eigene Bedürfnisse zu (er)leben – egal, ob sie bewusst wahrgenommen werden oder nicht.

Künstlerische Vita

Zunächst Tänzer, ab 2004 choreographische Projekte. Fortbildung zum Theaterpädagogen BuT von März 2012 bis November 2015; seit 2016 freier Dozent für Maskenbau und Maskenspiel am Off Theater NRW in Neuss.
Zudem Figurenspieler: Mitbegründer der Gruppe Trio TAT, seit 2018 Mitspieler im Resilenz-Handpuppentheaterstück "Wie kommt der Maulwurf aus dem Loch" für Kinder ab 3 Jahren.

Künstlerisch-pädagogische Vita

Mehrere Schulprojekte im Rahmen von "Kultur und Schule" sowie von "Jungend, Kultur und Schule"; oft Maskentheater, aber auch Theater (auf Improvisations-Basis) und Tanz. Zudem Projektwochen mit Schulklassen im Theaterwerk Albstedt.

Beispielprojekte

  • 2013/14 Offene Theaterarbeit im Kinder- und Jugendclub Kiefernstraße Düsseldorf (ab 4 Jahre)
  • 2013/14 Joseph-Beuys-Gesamtschule, 8. Klasse: Choreographieprojekt (Hip Hop Battle)
  • 2014 Impro-Theaterprojekt mit Inklusiongsklasse (5. Jahrgang) im Theaterwerk Albstedt
  • 2015 Sommerferien: Leitung des Bereichs „Theater“ im Düsseldörfchen (Akki)
  • 2015/16 Georg-Schulhoff-Realschule, 6. Klasse: Maskentheater (Die Minions; Teilnahme an den
    Schultheatertagen im FFT)
  • 2015/16 Heinrich-Heine-Gesamtschule, 7, Klasse: Maskentheater als Schwarzlichttheater
  • 2016/17 Heinrich-Heine-Gesamtschule, Schattentheater für Seiteneinsteiger
    a) 14 – 18 Jahre: Reise durch die Bundesrepublik Deutschland
    b) 10 – 12 Jahre: Entwicklung und Präsentation eines selbst erfundenen Märchens
  • 2017 Projektwoche an der Rudolf Hildebrandt Schule (3./4. Klasse) zum Thema „Weltraum“
  • 2018/19 Maskentheater an der Alfred-Adler-Schule (3. bis 6. Klasse) zum Thema "Superhelden"
  • 2019 Reise in den Weltraum. Astronaut*innen der Kita Gather Weg reisen zu mehreren Planeten und begegnen Aliens.
  • 2019 Schüler*innen bauen Masken an der Alfred Herrhausen Schule (Vennhauser Allee)

Angebot für

Menschen mit besonderem Förderbedarf Menschen mit besonderer Begabung Menschen mit internationalem Hintergrund Kita Schule Pädagogische Fachkräfte

Altersgruppe

3 - 103 Jahre

Sparte

Bildende Kunst und Kunsthandwerk Tanz und Bewegung Theater

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Programme

Das "Düsseldorfer Modell" hat das Ziel, professionelle künstlerische Angebote in die Schulen zu integrieren und unterstützt die Offenen Ganztagsschulen bei der Zusammenarbeit mit Künstler*innen aller Sparten. Es beinhaltet die Auswahl und die Qualifizierung von Künstler*innen und ihre Begleitung an den Schulen.

Mit dem Programm "Kultur und Schule" legte das Land NRW im März 2006 ein eigenes Programm zur Stärkung der künstlerisch-kulturellen Bildung in Schulen auf. Künstler*innen und Kunstpädagog*innen
können sich gemeinsam mit einer Schule beim Kulturamt Düsseldorf mit einem Projektvorschlag bewerben. Eine unabhängige Jury auf kommunaler Ebene entscheidet über die zu realisierenden Projektanträge.

Das städtische Programm "Jugend, Kultur und Schule" ist ein ressortübergreifendes Bildungsprogramm. Es startete im zweiten Schulhalbjahr 2002/03 und wird gemeinsam von Kulturamt und Schulverwaltungsamt umgesetzt. Beteiligen können sich Künstler*innen der verschiedenen Sparten und Kulturinstitute.