Johannes Terbach

Bildender Künstler, Aktionskünstler

Kunstobjekte aus Keramik, Gips, Holz und den unterschiedlichsten Materialien aus Natur und Alltag


Johannes Terbach
Johannes Terbach
Johannes Terbach
Johannes Terbach
Johannes Terbach
Johannes Terbach

Objekte und Reliefs für den Innen- und Aussenbereich; Kachelbilder, keramische Experimente, digitale Kompositionen.

Beschreibung der Arbeitsweise mit Kindern und Jugendlichen

In meinen Kursen arbeiten wir mit Ton und malen die gebrannten Objekte mit Acrylfarben an.
Für den Elementar- und Primarbreich werden getöpferte Arbeiten ggf. in geeignete Glasuren getaucht. Alle älteren Gruppen glasieren ihre Objekte ggf. selbst.
Wir gestalten auf unterschiedlichste Art Kacheln und machen sonstige “keramische Experimente”.
Es werden auch Abformungen von Ton in (farbigem) Gips oder sonstigen Materialien gemacht, wobei wir unsere schöpferischen Arbeiten in Positiv, Negativ oder gar in Spiegelschrift “gedanklich wenden”.
Es wird auch mit Holz, weiteren Materialien oder Gegenständen des Alltags gearbeitet, welche künstlerisch zweckentfremdet werden.

Zielgruppenalter: 4 – 94 Jahre


Künstlerische Vita

Johannes Terbach, 1966 in Langenberg (Rhld) geboren, ist Bildhauer und Aktions-Künstler. Er wohnt in Moers und arbeitet in Duisburg und Düsseldorf. Nach Abitur, Steinmetz-Lehre, der Leitung von psychiatrischen Kreativgruppen und Seminar-Besuchen in den Fächern Germanistik, Philosophie und Architektur an UNI und FH Düsseldorf wurde das bislang auf Bildende Kunst beschränkte Arbeiten um das Medium Aktionskunst erweitert:
Im Schauspielhaus oder in der Elisabethen-Kathedrale in Basel, im Gasometer Oberhausen, im Manor in Zürich, bei Performances im Ehrenhof, im ZDF-Landesstudio oder auf dem Rathausplatz in Düsseldorf, auf Schloß Haag in Geldern, der Schwanenburg Kleve, an prägnanten Plätzen in Köln, bei der Einweihung eigener Skulpturen im öffentlichen Raum wurden Besucher mit unterschiedlichsten Darbietungen konfrontiert. Als Aktionskünstler ist der Bildhauer Johannes Terbach auch sein eigener Kostüm- und Masken-Bildner.
Trotz der Nähe zu Darstellenden Künsten möchte Terbach seine Aktionen und Darbietungen unter dem Aspekt Bildender Künste betrachtet und verstanden wissen.
Objekte, Steinskulpturen, Reliefs oder sonstige Bildwerke des Künstlers prägen Parkanlagen, Gärten und Innenräume. Seit mehreren Jahren führt der Künstler Schul-Workshops durch.

Letztes größeres Pojekt in Düsseldorf:
Künstlerische Leitung und Aktionskunst bei der “procession fantastique” mit Nicolao Valiensi zum Jubiläum des Düsseldorf- Festivals (ehem. Düsseldorfer Altstadt Herbst) auf der Königsallee für OXDA Kulturideen im Herbst 2015.


Künstlerisch-pädagogische Vita

2017-2019 Fortlaufende Schulworkshops mit 8 OGS-Gruppen an der GGS Knittkuhl und der GGS am Litzgraben in Düsseldorf
2005-2017 Schulworkshops fürs Kulturamt an 3 OGATAs (Grund-Projekt “Zeitreise-Skulptur”); etliche (Ferien-) Kunstprojekte für AWO, Diakonie, Kultur-, Schulverwaltungs- und Jugendamt Düsseldorf
2014 Kinder-Workshop und Aktionskunst für die städt. Jugend-Förderung der Solinger Bärenwoche
2010-2013 Fortlaufende Schulworkshops an OGATAs; Ferien- und KITA-Projekte in Duisburg und Düsseldorf: In Holthausen und im Zentrum entstehen dabei Skulpturen auf den Aussengeländen
2007-2009 Schulprojekt-Fortlauf mit jeweiligem Bau einer Zeitreise–Skulptur an 5 OGATAs in Düsseldorf, Moers und Oberhausen; Schulworkshop zur Erstellung eines witterungsbeständigen Reliefs mit Schülern der Realschule Süd zu den Duisburger Akzenten für den Aussenraum des Foyers;
Juroren-Tätigkeit für NRW-Projekte Kultur und Schule in Duisburg; Durchführung von 3 Ferienprojekten an OGATAs für AWO und Diakonie mit jeweils witterungsbeständigen Objekt-Resultaten
2006 Schulworkshop zum Bau einer witterungsbeständigen Foyer-Skulptur am St.-Hildegardis-Gymnasium in der Jahrgangsstufe 12 (29. Duisburger Akzente); Schulprojekte mit jeweiligem Bau einer Zeitreise–Skulptur an 6 OGATAs in Düsseldorf, Moers und Oberhausen
2005 Kurse plastischen. Gestaltens (Cafè Druckluft, OB-Lirich); Bau farbiger Betonskulpturen mit Kindern und Jugendlichen (OB-Osterfeld); Schul-WS/ Bau einer Zeitreise-Skulptur an der GGS Flurstrasse
2004 Schulworkshop für Mobile Klang-Skulptur an der GGS Richardstrasse in-Eller; Kulturprojekt mit jugendlichen Migranten für die Jugendgerichtshilfe Oberhausen: Bau der Großplastik “Palmentrio – Die Sonne scheint für alle” (Concordiahaus); Schul-WS/ Schulhofskulptur “Dach der Kulturen” mit Schülern der Alfred-Herrhausen-Schule in Garath
2003 VHS- Dozent für plastisches Gestalten in Essen; Schul-WS für eine Zeitreise–Skulptur zum 100jährigen Jubiläum der GGS Richardstrasse


Beispielprojekte

“Keramik- und Holz-(Aktions-)Kunst, Kacheln & Objekte”

Kennenlernen, Orientierungsspiele und Strukturgebung;
Buchstaben, Namen und Schrift in Ton (Schrift, Spiegelschrift), Gipsabdruck vom Ton-Relief; Abgießen des Ton-Bildes zum Erhalt des Gipsabdrucks; auspacken, freilegen, reinigen, schleifen und feilen: Wie Archäologen- das macht besonders viel Spaß ..und alles ist wieder richtig herum: POSITIV und NEGATIV
oder:
Ich nehme witterungsbeständigen, basaltharten Spezialmörtel und fahre in halbem Schritt-Tempo mit dem Auto über die Relief-Kunstwerke der Kinder, welche staunen, WIE HART und stabil ihre Kunstwerke sind! (langjährig bewährte Aktionskunst)
Kinder können auch witterungsbeständige Kachelmotive aus Sanitär-Kacheln hertstellen; auch Erstklässler*innen können das völlig selbstständig machen !
Am häufigsten stellen die Kinder aus Modellier-Schulton Phantasiegebilde, Klangkörper und Figuren her; sie töpfern auch kunstvolle Exponate, welche- in Glasuren getaucht sogar zum Essen benutzt werden können!
Es ist natürlich nicht erlaubt, mit dem Ton herumzuwerfen- es sei denn, wir machen Wurf-Plastik- Aktionskunst! Das Angebot wird gelegentlich auch mit Outdoor-Programmen ergänzt.
Es kann sogar passieren, dass Objekte entstehen, welche wir im Schulgelände ausstellen.
Hierbei wird darauf geachtet, dass Sicherheits-Kriterien hinreichend berücksichtigt werden. Kinder erlangen z.B. das Bewußtsein, nicht nur auf scharfe Kanten zu achten; sie erlernen, wie sie diese abrunden!
oder:
Wenn wir Holz bearbeiten, um uns tolle Nagel- oder Schraubenbilder herzustellen, müssen wir von Anfang an darauf achten, das wir uns dabei nicht weh tun oder verletzen. Das klappt, wenn wir wissen, was wir in welcher Reihenfolge bei der Bearbeitung von Holz tun müssen. Ganz wichtig: Es reicht nicht, darauf zu achten, dass wir uns selbst nicht verletzen; wir müssen auch gegenseitig auf uns aufpassen!
Bei dieser AG in der Primarstufe spielt Achtsamkeit eine große Rolle. Deswegen wird zuerst ein entsprechendes Gefahren-Bewußtsein geschaffen, bevor “losgelegt” wird. In einem Wechselspiel von planerischer Vorgabe und Spontaneität gehen Sicherheit und Kreativer Schöpfergeist zum Erwerb der erforderlichen Motorik Hand in Hand.

Wenden Sie sich direkt an den/die Künstler/-in. Sollten darüber hinaus Fragen bestehen, können Sie Ihren Bedarf mit den Koordinator/-innen (siehe Koordination des entsprechenden Programms) besprechen. Bei grundlegenden Fragen können Sie sich auch gern an Bettina Kratzsch vom Kulturamt Düsseldorf wenden: 0211- 89.96132.


zum Seitenanfang