Thorsten Müller

Theaterschauspielpädagoge

Ich meine: Theaterspielen führt uns zu uns selbst, mein Lehrer: Es ist kompliziert, einfach zu sein.


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Theater Schauspiel Kunst Pädagogik

Eigene Entscheidungen zu treffen, sich für etwas Eigenes entscheiden, gibt uns die Möglichkeit zu realisieren, wer wir sind, was wir können und was wir wollen.
Dieser Prozess schärft das Selbstbewusstsein, fördert die körperliche und geistige Präsenz und lässt uns weitergehen.

Beschreibung der Arbeitsweise mit Kindern und Jugendlichen

In erster Linie geht es darum sich in einer Gruppe zurechtzufinden, d.h. die Anderen und sich selbst gleichzeitig sehen zu können. Dazu gibt es viele Spiele und Übungen. Doch das reicht nicht, es sollte trainiert werden und Spaß machen! Eine Verbindung von Training (im Ensemble) und Probe kann über die einfache Improvisation hinausführen. Dadurch kann sich ein neuer Blickwinkel auf das Thema und das Theater ergeben und besondere Momente entstehen.

Dieser Prozess braucht Zeit zum ausprobieren und reflektieren. Als Ergebnis kann eine eigene Stückentwicklung stehen.

Ich arbeite gerne sehr offen (work in progress or process), da jedes Kind, jeder Künstler, jeder Mensch letztlich weiß, was er will oder kann.

Eine fruchtbare Erfahrung wird möglich: Ideen und Impulse werden an- und ernstgenommen.

Natürlich gibt es einen thematischen Rahmen, der vorgegeben sein kann, oder gemeinsam in der Gruppe entwickelt wird.


Künstlerische Vita

Am 02. Dezember 1976 wurde ich in Gladstone (Australien) geboren.

Circa 30 Jahre später begann ich mich intensiv mit dem Theaterschauspiel auseinander zu setzen.
Der Weg dorthin verlief nicht geradlinig, sondern ungefähr so:

Ich studierte Soziale Arbeit an der Alice Salomon Fachhochschule zu Berlin, arbeitete in der offenen Jugendarbeit und kam über die Erlebnispädagogik zum Theater.  
Die Theaterpädagogik und die Kunst des Schauspiels / der Schauspielregie im professionellen Theater bilden meinen Hintergrund und führen mich auf mein Langzeitziel Theatertherapie zu praktizieren. Heute lebe ich in Wuppertal.

Mehr über meinen Weg erfahren sie unter den DOWNLOADS: künstlerische Vitae

Kenntnisse

pädagogische Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen:

- Ensemblebildung
- theaterpädagogische Übungen
- Training für Schauspieler
- 
Stückentwicklung mit der Gruppe
- Analyse von Figur und Text
- 
Maskenbau und Maskenspiel
- storytelling
- 
Gestaltung von Räumen und Bühne
- performance art


Künstlerisch-pädagogische Vita

Ich versuche Pädagogik, Theater und Kunst miteinander zu verbinden.


Beispielprojekte

Für Kinder ab 9 Jahren

SCHAUSPIELLABOR musicBoX

Während des Labors musicBOX untersuchen wir, was mit Kartons, Kisten, Schachteln und Boxen gemacht werden kann.

Wir erstellen eine Performance bei der Du Deinen Song nicht nur mitbringst, sondern auch künstlerisch einarbeiten kannst!

Wir zerschneiden Pappe, kleben neue Gebilde, malen sie an und bringen sie ins Spiel!

Musik provoziert Stimmungen und Gefühle. Musik setzt Assoziationen oder Erinnerungen frei. Musik und Spiel erschaffen starke Bilder. kurz: Deine Musik untermalt Deine Szene

Wir machen ein Schauspieltraining und untersuchen das Objekt. Durch dieses Erforschen bringen wir Box und Musik zusammen.
Fertig ist die musicBOX.

Für Jugendliche

Das Theaterprojekt: “Petra Pan” soll einer Gruppe von ca. 15 jungen Mädchen die Möglichkeit bieten über die Kunst ihr Selbstbild zu schärfen, in der Gruppe zu arbeiten und Selbstbewusstsein für Schule und Alltag zu entwickeln. Ziel ist es eine kleine Revue auf die Bühne bringen.

In einem geschützten Rahmen haben die Mädchen Zeit und Raum, sich in ihrer Kreativität zu entdecken. Über theaterpädagogische Spiele und Übungen kommen wir in Bewegung und ins Gespräch.

Themen, wie Musik, Hobbys und Konflikte werden über Improvisationen und Rollenspiele an die Oberfläche geholt und besprochen. Fragen, wie: “Wo komme ich her – wo gehe ich hin?” oder “Was mag ich?” werden interessant.

Eigene Texte, Ideen, Fragen und Antworten werden miteinander aufgeworfen und szenisch erarbeitet und interpretiert.

Der Bau einer eigenen Maske, das Spiel der Maske und die Begleitung der Masken mit einfachen Percussioninstrumenten führen uns auf dem Weg zu einer Revue weiter.

Die erarbeiteten Themen und das Maskenspiel verbinden sich auf der Bühne und führen (mit Musik und Licht) zu einer Darbietung, die sich aus unterschiedlichen Theatergenres zusammensetzen kann.

Die Idee ist es, dass jede Schülerin, das zeigen kann, was ihr wichtig ist. Sei es ein selbstgeschriebenes Gedicht, ein Song, eine Choreographie, eine Szene, einen Sketch etc.
Eigene Entscheidungen zu treffen, sich für etwas Eigenes entscheiden, gibt uns die Möglichkeit zu realisieren, wer wir sind, was wir können und was wir wollen.
Dieser Prozess schärft das Selbstbewusstsein, fördert die körperliche und geistige Präsenz und lässt uns weitergehen.

Wenden Sie sich direkt an den/die Künstler/-in. Sollten darüber hinaus Fragen bestehen, können Sie Ihren Bedarf mit den Koordinator/-innen (siehe Koordination des entsprechenden Programms) besprechen. Bei grundlegenden Fragen können Sie sich auch gern an Bettina Kratzsch vom Kulturamt Düsseldorf wenden: 0211- 89.96132.


Programme

Künstlerische Ferienangebote in Offenen Ganztagsgrundschulen im Primarbereich

Düsseldorfer Künstler bieten auch in diesem Jahr speziell für Offene Ganztagsgrundschulen themenbezogene Projekte zu Musik, Theater, Tanz, Bildender Kunst, Literatur und spartenübergreifende Projekte an. Ihr Ziel ist es, das Interesse und die Freude an künstlerischen Tätigkeiten zu wecken und zu fördern, die Entwicklung von Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit zu fördern, Kreativität zu entwickeln und ggf. weitere Kompetenzen zu fördern.

Künstler/-innen in der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich

Das “Düsseldorfer Modell” hat das Ziel, professionelle künstlerische Angebote in die Schulen zu integrieren und unterstützt die Offenen Ganztagsschulen bei der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten. Es beinhaltet die Auswahl und die Qualifizierung von Künstler/-innen und ihre Begleitung an den Schulen.

NRW-Landesprogramm "Kultur und Schule"

Mit dem Programm “Kultur und Schule” legte das Land NRW im März 2006 ein eigenes Programm zur Stärkung der künstlerisch-kulturellen Bildung in Schulen auf. Künstler/-innen und Kunstpädagoginnen/
- pädagogen können sich gemeinsam mit einer Schule beim Kulturamt Düsseldorf mit einem Projektvorschlag bewerben. Eine unabhängige Jury auf kommunaler Ebene entscheidet über die zu realisierenden Projektanträge.

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