Friederike Zech

Bildende Kunst, Grafik-Design


Licht&Schattenspiel, Ad Hoc
Friedensbanner, Elsa-Brandstroemschule
Aktionskunst im Schnee
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Aktionskunst – Bannerkunst / Kunst im Bau / Licht- und Schattenlabor / Ich-Du-Wir / Klangobjekte / Objektkunst / Upcycling / Spiele erfinden / Naturkunst / Drucktechniken

Beschreibung der Arbeitsweise mit Kindern und Jugendlichen

Kunst mit allen Sinnen wahrnehmen und erleben. Experimentierfreude wecken und unterstützen.
Mit Passion prozessorientiert gestalten und wirken. Flexible, kleine Schritte durch spielerische Anwendung der Techniken. Nachhaltig gestalten mit Recyclingmaterialien. Bleibende und vergängliche Kunst im Kontext in der Natur erleben. Wunschthemen aufgreifen und individuell umsetzen. Ausdauer fördern und Durchhaltevermögen stärken. Gemeinsam etwas Großes schaffen.


Künstlerische Vita

Friederike Zech (*1963) ist im Künstlerort Murnau/Bayern aufgewachsen. Geprägt vom künstlerischen Elternhaus ist die freischaffende Kunst zum permanenten Wegbegleiter geworden. Unterstützt durch ein Grafik-Design Studium an der Blocherer Schule in München (1983 – 1987), folgen Agenturarbeiten im In- und Ausland (1987- 2006), in München/Tutzing (Benno Keysselitz), München (Publicis MCD), Los Angeles (Williamson & Assoc.1991-1992), Frankfurt (Michael Conrad & Leo Burnett). Seit 2006 lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Düsseldorf, und ist seit 2012 als Bildende Künstlerin auf der Empfehlungsliste durch das Kulturamt Düsseldorf geführt. Mit einer Weiterbildung im Kunstpalast für Ölmalerei bei Josef Sracic (2008 – 2016) intensiviert sie ihre künstlerische Arbeit in der Öllasurmalerei auf Holz. Ausstellungen, sowie temporär eingesetzte Kunstworkshops finden nicht nur in Düsseldorf statt. 2018 folgt die Aufnahme in die Künstlergemeinschaft im Atelierhof.

2018 „Werkschau“ im Atelierhof, Mühlheimer Str.11, Düsseldorf
2018 „Landstriche und mehr“ im OROFINO, Düsseldorf
2017 „Landstriche auf Holz“, Facharzt Zentrum / Praxis Dr. Birkhahn,
2017 „Landstriche“, Praxis Dr. Würz, Kaiserstr.21, Düsseldorf
2016 „Seeland – Meerland“ im Casali, Weissensee, Kärnten
2015 „Landstriche auf Holz“ im SchmuckGut, Düsseldorf
2014 Gemeinschaftsausstellung, Bürgerhaus Angermund
2013 „Evolution“, Aushang im Gut Cones, Düsseldorf
2007 – 2013 „Vier Jahreszeitenzyklus“, Gewofag München
2006 – 2007 „Kunst für den Alltag“, Fachgeschäft, Düsseldorf
1998 „Linie + Bewegung = Spannung“, Planungsbüro Möllers, München
1990 „Panoptikum“, Bundesgartenschau Würzburg
1987 „Blutspenden“, Gemeinschaftsausstellung, Rotes Kreuz Zentrum, München


Künstlerisch-pädagogische Vita

Seit 2008
Bildende Kunst im Rahmen der Offenen Ganztagsschulen, sowie weiterführenden Schulen, u.a. im städtischen Programm “Jugend, Kultur und Schule”:

  • MAX-Schule, Düsseldorf (Grundschule)
  • Elsa-Brandström-Schule, Düsseldorf, (Grundschule, altersgemischt)
  • Montessori-Grundschule, Düsseldorf (Grundschule, altersgemischt)
  • Wim-Wenders Gymnasium, (Sekundarstufe, Talentschmiede seit 2018)
  • KGS Flehe, Düsseldorf (Grundschule, altersgemischt)
  • Vinhovenschule Neersen/Willich (Grundschule, altersgemischt)
  • Musik-Kita, Cloppenburger Weg, Düsseldorf (Projektarbeit, 3- 6 Jahre)

Seit 2008
Projektausstellungen in Zusammenarbeit mit den Schulen:

  • Montessori-Grundschule: „Engelsbanner“ (Bannerkunst) / „Werkschau“ (Unterrichtsvernetzung) / div. Sommerfestivals
  • MAX-Schule: „Sternenbanner“ (Aktionskunst) / „Fünf Sinne“ (Kunst i. Bau) /„Upcycling“ (Objektkunst) / „Marktklänge“ (Objektkunst) / „Kinderrechte“ (Objektkunst)
  • Elsa-Brandström-Schule: „Ich-Du-Wir“ (Portrait) / „Licht & Schatten“ (Ad Hoc-Theater) / „Friedensbanner“ (Bannerkunst) / „Upcycling“ (Objektkunst) / „Nachhaltigkeit“/ div. Sommerfestivals
  • KGS Flehe: „Bauzaun“ (Aktionskunst „Ich-Du-Wir“)
  • Vinhovenschule Neersen/Willich: „Klangteppich“ (Aktionskunst)
  • Musik-Kita: „Klangbilder – Bilderklang“ (Aktionskunst)

Seit 2006
Freischaffende Künstlerin und Bildungsanbieterin, Düsseldorf

2003 – 2006
Künstlerische Projektmitarbeit im St. Aposteln KiGa, Frankfurt a.M.
„Haus im Haus“ und „Erlebnisparcour“


Beispielprojekte

Naturkunst
Die Natur wird zum Erlebnisraum. Wir brauchen kein Klassenraum. Wir mischen uns selbst Farben mit Blättern, Gewürzen, Teeblättern, Kakao, Kaffee, Steinen und Sand. Die Farben sind nicht nur zum Malen gut, sondern auch zum Schmecken hervorragend geeignet. Aststühle, Skulpturen aus Speckstein, Feuermalerei, Tipizeltbau, Baumgeister etc. stehen ebenso auf dem Programm. Wir bilden im Sand, gestalten ungewohnte Formen mit Blättern, machen Stockbilder, wirken im Schnee und Eis, und vieles mehr. Wir folgen den Spuren von Andy Goldsworthy. Vergängliche Kunst wird mit der Kamera festgehalten und somit zur bleibenden Kunst.

Bannerkunst
Das Erlebnisthema wird ermittelt und durch eine Gesprächsrunde in das Thema eingeführt.
Die Schüler machen sich Gedanken zu diesem Thema, um alles in ihrem selbstgefertigten Skizzenheft zeichnerisch/ malerisch festzuhalten. Die Gedanken werden vertieft und ausformuliert. Es kann in Gruppen gemeinsam gearbeitet werden. Symbole, Zeichen, Wünsche, Hoffnungen, Denkanstöße, Zitate etc. können einbezogen werden. Individuelle Bilder entstehen. Es erfolgt die Gestaltung des Banners (ein Schleiernessel, schwer entflammbar, maßgeschneidert von den Schülern).
Mit wasserfesten Stiften geschrieben, gemalt, geklebt, mit Stoffen und Acrylfarben akzentuiert. Die älteren Schüler begleiten die jüngeren durch das Projekt. Es können alle Klassen mit einbezogen werden. Ein Gesamtwerk für die Schule entsteht. Jährlich einspannbar ins Treppenhaus.

Aktionskunst „Klangteppich“
Ein Aktionsprojekt für die gesamte Schule will gut organisiert sein, da nicht alle Schüler und Lehrer gleichzeitig auf dem „Laufteppich“ agieren können. Klassenweise werden die Akteure an die zuvor sicher platzierten Farbtöpfe geführt, um sich die Hände oder auch Füße damit zu bemalen (Malerrolle). Ein Percussion-Team sollte gegenüber platziert werden (falls Trommeln zur Verfügung stehen, oder mit Topfdeckel, Kochlöffel, Rasseln, Gitarre, Händen und Stimme). Achtung, jetzt ist Taktgefühl angesagt ☺ Einzeln oder paarweise marschieren die Akteure zum Klang der Trommeln über den Laufteppich (Nessel auf Abdeckfolie gesichert, im Freien). Es kann auch im Handstand oder Brücke gelaufen werden. Die Waschstation sollte in unmittelbarer Nähe stehen. Ein ganz großartiges Gefühl, wenn man etwas Gemeinsames erstellt. Der „Klangteppich“ kann im Treppenhaus hängen, als Sonnenschutz vor die Fenster gespannt werden, oder ein Deckensegel werden.

Licht & Schatten-Labor
Es gibt nichts Vergnüglicheres, als die zuvor selbst erstellten Stabpuppen (mehrere UE vonnöten) mittels eines OHP auf der selbst genähten Leinwand tanzen zu sehen. Kleine Geschichten entwickeln sich spielerisch (Ad Hoc), Körperschatten werden ausprobiert, impliziert, Farb- und Lichtquellen erzeugt, getestet. Bildmotive werden im wahrsten Sinne erspürt. Selbst erzeugte Klänge unterstreichen das Schauspiel ganz wundervoll. Die Akteure sind mal Schauspieler, mal Betrachter. Per Film lässt sich das Schattenspiel festhalten und entsprechend einsetzen. (Maximale Gruppengröße 8 Pers.)

Spiele bauen/erfinden
Mittels Skizzenblätter werden die Ideen aufgezeichnet. Manche Ideen müssen noch reifen, andere lassen sich direkt umsetzen. Vielleicht wird es ein Fantasiespiel, Bootsspiel, Puzzle, Würfelspiel, Gesellschaftsspiel oder auch ein Labyrinth – egal – Hauptsache, es ist aus Recyclingmaterial gebaut und funktioniert. Zum Abschluss werden die Spiele erst untereinander getestet. Ist noch was zu verbessern? Langweilig oder spannend? Erst wenn alle zufrieden sind, werden die Spiele in der Schule präsentiert und eingesetzt (z.B. beim Sommerfestival).


Organisatorische Hinweise

Eine Lagermöglichkeit für das Material/Werkzeug vor Ort, wo gearbeitet wird, wäre sinnvoll.
Für die Naturkunst ist kein Raum erforderlich, allerdings Ablagemöglichkeiten, sowie Unterstellmöglichkeiten (bei schlechter Witterung).
Für die Aktions- und Bannerkunst sind Treppenhäuser und überdachte Außenflächen zum Agieren erforderlich.

Wenden Sie sich direkt an den/die Künstler/-in. Sollten darüber hinaus Fragen bestehen, können Sie Ihren Bedarf mit den Koordinator/-innen (siehe Koordination des entsprechenden Programms) besprechen. Bei grundlegenden Fragen können Sie sich auch gern an Bettina Kratzsch vom Kulturamt Düsseldorf wenden: 0211- 89.96132.


Programme

Künstler/-innen in der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich

Das “Düsseldorfer Modell” hat das Ziel, professionelle künstlerische Angebote in die Schulen zu integrieren und unterstützt die Offenen Ganztagsschulen bei der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten. Es beinhaltet die Auswahl und die Qualifizierung von Künstler/-innen und ihre Begleitung an den Schulen.

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