Gudrun Schuster

Bildhauerei

"Skulpturenpark" mit Michaela Masuhr

Mein Schwerpunkt ist die Bildhauerei, die Kunst, die sinnlich und lustvoll schöpft, wo Lernen durch das Wecken von Emotionen und über sinnliche Wahrnehmung geschieht.
Im Mittelpunkt steht der Blick der Schüler*innen. Sie lernen ihr Umfeld zu beobachten, eigene Erlebnis-Räume zu planen und zu gestalten und so ihre Persönlichkeit weiter zu bilden.
Es geht mit viel Sinn für Natur um schöne und eigene Dinge, künstlerische Botanik, naturnahe Objekte, skulpturale Außengestaltung, von Stock über Stein und Eis.

Beschreibung der Arbeitsweise mit Kindern und Jugendlichen

Zu Anfang führten wir Interviews (Speed-dating) mit den SchülerInnen über Schule, Hobbys, Musikgeschmack, ihre Wünsche und Ängste und versuchten so, die Perspektiven, Welt- und Wertvorstellungen der Jugendlichen, sie selbst zum Gegenstand des Projekts zu machen.

Künstlerische Vita

1981 Studium der Sozialarbeit an der Fachhochschule Ostfriesland, Emden
1985 Ausbildung und Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Friedrich Schuck
1988 Studium der Bildhauerei bei Ansgar Nierhoff in Mainz, Johannes-Gutenberg-
Universität 1993 Diplom
1993 Reisestipendium des Landes Rheinland-Pfalz nach Russland
1995 einjähriges Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz, "Asterstein-Stipendium"
2001 Lehrauftrag Plastik Fachbereich Kunsterziehung an der Universität Dortmund
2004 Stipendium des ArToll Labor e.V., Bedburg-Hau
Preise
2003 Kunstpreis SZPILMAN AWARD, 2. Platz
2005 Kunstpreis der Stadt Bad Kreuznach
2011 5. Europäischer Künstlerwettbewerb, Sonderehrenpreis zusammen mit Birgit Martin
Einzelausstellungen
1994 „la coupolle“, Neu-Isenburg
1995 Schloßparkmuseum, Bad Kreuznach
2003 „Artland“ Galerie auf Zeit, Stadt Obermoschel (mit Katalog)
2006 Bochumer Kulturrat e. V., Bochum
2008 Galerie Frieden66, Düsseldorf
2011 KiW – Kunst im Wohnzimmer, Köln (mit Katalog)
2014 Werkkunstgalerie, Berlin (mit Beate von Essen)
2017 Haus Spiess, Erkelenz (mit Katalog)
2019 Museum Gelsenkirchen-Buhr
Gruppenausstellungen, Künstlersymposien, Projekte im In- und Ausland (Auswahl)
„Kunst am Baum“, Kunstverein Gelsenkirchen-Buhr 2019, Symposion Nova Petropolis mit T. Kissing, Brazil
2018, building knowledge NGO mit T. KIssing, Indien 2018, „KantparkStämme“, Kubuskunsthalle Duisburg,
2017, Symposion Nova Petropolis, Brazil, Symposion Luttach, Italien 2015, „Utopia“, Bunkerkirche,
Düsseldorf 2015, Steinbildhauersymposion, Stadt Obernkirchen, 2012, „Semper verde“, Frauenmuseum
Bonn, 2011/2012, „Patternproject“, Mannheim 2006, selbst initiertes Symposion „im überfluss“, Bad
Kreuznach 2001,„Kunstmanöver“ Röder Sten, Göteborg (Schweden) 1997, „Kunstmanöver“ Russische
Flughafenkaserne Neuruppin, 1997, New York City (USA) 1995, Fruit Market Hall, Glasgow
(Grossbritannien) 1994, Borey Galerie, St. Petersburg (Russland)1994
öffentliche Aufträge, "Kunst am Bau"

Künstlerisch-pädagogische Vita

1985 Diplom Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin an der Fachhochschule Ostfriesland, Emden
2004 Kunstunterricht an der Realschule
seit 2006 "OgaTa" in Düsseldorf
seit 2007 NRW-Landesprogramm"Kultur an Schulen"
seit 2008 Jugend, Kultur und Schule .
seit 2009 Kunstprojekte im Elementarbereich und beim Kulturrucksack
sowie mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen

Beispielprojekte

Es war uns ein Anliegen, immer wieder den persönlichen Zugang der SchülerInnen herzuleiten.
Wir ließen uns von ihnen das Gelände, die Gebäude und ihre Treffpunkte zeigen.
Auf die Frage, was sie am meisten auf dem Schulhof stört, war die Antwort: der Müll.
Jetzt war die Idee geboren, etwas „Bleibendes“ auf dem Schulgelände zu hinterlassen.
„persönlichen Holzpfähle“

Auszug aus der SchülerInnenrede:
“Unsere Totempfähle sind nach eigenem Entwurf und dann aus einem halben Fichtenstamm herausgearbeitet worden und zeigen persönliche Symbole.
Gearbeitet haben wir sowohl in Gruppen als auch in Partnerarbeit - im Endeffekt kam ein Gesamtkunstwerk der ganzen Klasse heraus. Darauf sind wir sehr stolz.

Wenden Sie sich direkt an den/die Künstler/-in. Sollten darüber hinaus Fragen bestehen, können Sie Ihren Bedarf mit den Koordinator/-innen (siehe Koordination des entsprechenden Programms) besprechen. Bei grundlegenden Fragen können Sie sich auch gern an Bettina Kratzsch vom Kulturamt Düsseldorf wenden: 0211- 89.96132.

Angebot für

Menschen mit besonderem Förderbedarf Menschen mit internationalem Hintergrund 0-3 Jahre 3-6 Jahre 6-10 Jahre 10-14 Jahre 14-18 Jahre 18-25 Jahre Ü25 Jahre Ü60 Jahre Generationsübergreifend Familien Kita Schule Pädagogische Fachkräfte

Altersgruppe

0 - 21 Jahre

Sparte

spartenübergreifend Architektur Bildende Kunst und Kunsthandwerk Nachhaltigkeit und Umwelt Natur Theater

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Programme

Das "Düsseldorfer Modell" hat das Ziel, professionelle künstlerische Angebote in die Schulen zu integrieren und unterstützt die Offenen Ganztagsschulen bei der Zusammenarbeit mit Künstler*innen aller Sparten. Es beinhaltet die Auswahl und die Qualifizierung von Künstler*innen und ihre Begleitung an den Schulen.

Mit dem Programm "Kultur und Schule" legte das Land NRW im März 2006 ein eigenes Programm zur Stärkung der künstlerisch-kulturellen Bildung in Schulen auf. Künstler*innen und Kunstpädagog*innen
können sich gemeinsam mit einer Schule beim Kulturamt Düsseldorf mit einem Projektvorschlag bewerben. Eine unabhängige Jury auf kommunaler Ebene entscheidet über die zu realisierenden Projektanträge.

Im Programm Kunst, Kultur und Teilhabe arbeiten Künstler*innen vor Ort mit Zugewanderten und Einheimischen zusammen und erhalten durch gemeinsames künstlerisches Handeln Gelegenheiten zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch über Kulturgrenzen hinweg. Kern des Programms ist es, über gemeinschaftliche kreative Tätigkeit an einem künstlerischen Thema Barrieren abzubauen, persönliche Kontakte zu vermitteln und aufzubauen.

Kulturelle Bildung in Düsseldorf beginnt bei der Arbeit mit Kindern ab drei Jahren. Das Kulturamt unterstützt interessierte Kindergärten und Kindertagesstätten bei der Suche nach geeigneten Künstler*innen.

Das städtische Programm "Jugend, Kultur und Schule" ist ein ressortübergreifendes Bildungsprogramm. Es startete im zweiten Schulhalbjahr 2002/03 und wird gemeinsam von Kulturamt und Schulverwaltungsamt umgesetzt. Beteiligen können sich Künstler*innen der verschiedenen Sparten und Kulturinstitute.